laufend
Besteht für Beschäftigte in der Veterinärmedizin ein erhöhtes Infektions- und Erkrankungsrisiko durch den Zoonoseerreger Coxiella burnetii (Q-Fieber)? Sind bestehende Schutzmaßnahmen ausreichend, um das Risiko asymptomatischer und symptomatischer Infektionen zu minimieren und wie können Präventionsstrategien optimiert werden, um die Sicherheit der Studierenden in der Veterinärmedizin zu gewährleisten?
Um möglichst viele seronegative Teilnehmende in die Studie einschließen zu können, werden 80 Studierende der Tiermedizin (Expositionsgruppe) und 80 Studierende der Humanmedizin (Kontrollgruppe) untersucht. Die Rekrutierung erfolgt über Flyer und Ansprache von Dozierenden. Einschlusskriterien sind Tiermedizinstudierende an der Klinik für Wiederkäuer und Humanmedizinstudierende ohne Kontakt zu Wiederkäuern. Ausschlusskriterien sind Minderjährigkeit, vergangene Q-Fieber-Diagnose, Impfungen gegen C. burnetii und positive serologische Befunde. Zunächst wird eine Expositionserfassung durchgeführt, bei der Bioaerosolmessungen der Luftkonzentrationen von C. burnetii in der Klinik vorgenommen werden. Ergänzend dazu wird ein Fragebogen zur weiteren Risikobewertung genutzt. Des Weiteren erfolgen serologische Untersuchungen, bei denen die Studierenden zu Beginn und am Ende auf C. burnetii-Antikörper (IgM und IgG) getestet werden.
Gesundheitswesen
Gefährdungsart(en):Biologische Arbeitsstoffe
Schlagworte:Biologische Arbeitsstoffe, Prävention, Gefährdungsbeurteilung
Weitere Schlagworte zum Projekt:Coxiella burnetii, Tiermedizin